Entzündung der Regenbogenhaut (Iritis)

Mögliche Symptome einer Regenbogenhautentzündung


Eine Regenbogenhautentzündung (Iritis) macht sich oft bemerkbar durch:

  • Erhöhte Lichtempfindlichkeit.
  • Dumpfe Augenschmerzen.
  • Stirnkopfschmerzen.
  • Unscharfes Sehen.


Bei der mikroskopischen Untersuchung sieht man Eiweißausschwitzungen und Zellen im Inneren des Auges, die sich an der Rückfläche der Hornhaut festsetzen können oder auch Verklebungen der Pupille bewirken.

Die möglichen Ursachen einer Regenbogenhautentzündung sind sehr vielfältig. In der Regel wird Ihr Hausarzt einige Untersuchungen durchführen, Blut abnehmen und evtl. ein Röntgenbild veranlassen.

Einige chronische Erkrankungen und Allgemeinleiden können mit einer Iritis in Verbindung stehen, wie z. B.
chronische Gelenkserkrankungen, Bechterew’sche Erkrankungen, Harnwegsinfekte, etc.

Andererseits können auch Infektionen mit Bakterien, Viren oder Pilzen eine Regenbogenhautentzündung auslösen. Aus diesem Grund gibt manchmal die Suche nach Antikörpern im Blut einen bestimmten Hinweis.

Meistens allerdings kann die Ursache der Erkrankung nicht geklärt werden. Dann muss bei jedem erneuten Auftreten der Augenbeschwerden möglichst frühzeitig wieder eine Behandlung mit Augentropfen erfolgen, um langfristige Schäden für das Auge zu verhindern.

Wie wird die Regenbogenhautentzündung behandelt?

Unbehandelt kann die Iritis zu einem chronischen Augendruckanstieg, also einem Grünen Star, führen. Auch ein Grauer Star, also eine Trübung der Augenlinse, kann sich langfristig einstellen.

Zur Behandlung wird deshalb die Pupille für einige Tage mit Augentropfen erweitert, wodurch die genannten Verklebungen verhindert und eine Ruhigstellung der Regenbogenhaut erreicht wird. Während dieser Zeit darf kein Kraftfahrzeug geführt werden.

Weiterhin müssen häufig und regelmäßig entzündungshemmende Augentropfen (z.B. cortisonhaltige) gegen die Entzündung im Augeninneren, in den Bindehautsack geträufelt werden. Körperliche Ruhe unterstützt den Heilungsverlauf.

Bei schwereren Verläufen kann sogar die Einnahme von immunsuppressiva (Cortison, Immunmodulatoren, ...) zur Unterdrückung der Entzündung erforderlich sein. Hierbei wird die Medikation in der Regel in Abstimmung mit dem Rheumatologen erfolgen. Bis zum Abklingen der Iritis sind Kontrollen von Sehschärfe und Augeninnendruck empfehlenswert.

Animationen zur Anatomie der Regenbogenhaut (Iris)

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Animationen zu Iritis und Uveitis (nur in englischer Sprache)

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